TANYAS UMFASSENDES HANDBUCH

 

ÜBER CHRONISCHE NIERENINSUFFIZIENZ (CNI)

 

BEI KATZEN

 

 

 

WIE MAN SUBKUTANE INFUSIONEN VERABREICHT: SPRITZENMETHODE

 

AUF DIESER SEITE:


Wann man keine subkutanen Infusionen verabreichen sollte


Was Sie benötigen


Verabreichung per Spritze


 


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Startseite > Flüssigkeitstherapie > Subkutane Infusionen per Infusion

 


Überblick


  • Diese Seite zeigt anhand erklärender Fotos, wie man subkutane Infusionen mit Hilfe einer Spritze verabreicht.

  • Lesen Sie vorher auch unbedingt die Seite Tipps, wie man subkutane Infusionen verabreicht, damit Sie so gut wie möglich vorbereitet sind, und der ganze Prozess für Sie und Ihre Katze so einfach und leicht wie möglich abläuft.

  • Wenn Sie in Deutschland leben, wird man Ihnen vermutlich stattdessen die Infusionsbesteck-Methode anbieten. Dabei tropft die Flüssigkeit aus einem Infusionsbeutel, vergleichbar mit intravenösen Infusionen bei menschlichen Patienten. Auf der Seite Wie man subkutane Infusionen verabreicht: per Infusionsset finden Sie dazu mehr Informationen.


Wann man keine subkutanen Infusionen verabreichen sollte


 

Subkutane Infusionen sind nicht immer geeignet, tatsächlich können sie unter gewissen Umständen mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen. Geben Sie Ihrer Katze KEINE Infusionen, wenn:

  1. Ihre Katze so stark dehydriert ist, dass Ihr Tierarzt intravenöse Infusionen (IV) für die geeignetere Methode hält. Unter bestimmten Umständen ist IV die einzig richtige Behandlungsmethode. Falls Ihre Katze sehr hohe Blutwerte hat (Kreatininwert über 650 µmol/L international oder 7 mg/dl USA), dann profitiert sie anfangs mehr von IV Infusionen, und wenn sie nach Hause kommt, erhält sie dann bei Bedarf subkutane Infusionen.

  1. Ihre Katze herzkrank ist. Eine Flüssigkeitstherapie kann dann trotzdem möglich sein, jedoch muss Ihr Tierarzt entscheiden, ob sie für Ihre Katze geeignet ist und die Mengen und Häufigkeit der Infusionen festlegen.

  1. Ihr Tierarzt diese Behandlung aus anderen medizinischen Gründen ablehnt.

  1. Die Flüssigkeit von der letzten Gabe noch nicht absorbiert wurde.

  1. Ihre Katze überhydriert ist. Manchmal ist das offensichtlich, oder Ihre Katze fühlt sich „matschig“ an, wie eine mit Wasser gefüllte Plastiktüte. Das passiert manchmal, wenn zusammen mit der Infusionsflüssigkeit etwas Luft unter die Haut kommt. Normalerweise ist das kein Problem. Sollte es aber ständig passiert, kann es sein, dass Ihre Katze eine geringere Menge benötigt. Andere Symptome einer Überhydratation können eine plötzliche Gewichtszunahme, Husten oder Nasenausfluss sein. Mehr Informationen dazu bekommen Sie im Kapitel Symptome. Eine Überhydratation kann mit einer Herzerkrankung zusammenhängen; aber im Gegensatz zur Behauptung einiger TÄ kann es auch bei einer Katze mit einem vollkommen gesunden Herz auftreten. Es ist empfehlenswert, Ihre Katze regelmäßig zu wiegen, denn eine plötzliche oder ständige Gewichtszunahme kann ein frühes Warnsignal für ein auftretendes Problem sein.

  1. Die zusätzliche Flüssigkeit selber ist aber auch eine zusätzliche Belastung der Nieren. Das kann die CNI schneller fortschreiten lassen. Außerdem können dadurch wichtige Elektrolyte ausgespült werden. Hinzu kommt, dass die Verabreichung von Infusionen, die nicht benötigt werden, auch den Blutdruck erhöhen können. Daher ist es am besten, nicht mit Sub-Qs zu beginnen, solange deren Nachteile die Vorteile überwiegen. Dr. Katherine James vom Veterinary Information Network glaubt, dass die meisten CNI-Katzen von Sub-Qs profitieren, wenn ihr Kreatinin beständig höher als 300-350 µmol/L (US: 3.5-4 mg/dl) ist. Wenn Ihr Tierarzt glaubt, dass die Krankheit bei Ihrer Katze noch nicht dieses Stadium erreicht hat, ist es vielleicht sicherer, Sub-Qs noch nicht anzuwenden.

  1. Meine Tierärztin stimmte der Anwendung von Sub-Qs teilweise zu, da sie fand, dass es für Thomas nicht zu stressig sein würde. Sie und Ihr Tierarzt müssen die Persönlichkeit Ihrer Katze mit in die Entscheidung für oder gegen Sub-Qs mit einbeziehen. Aber gehen Sie nicht von vornherein davon aus, dass Ihre Katze nicht kooperieren wird. Viele Katzen, die normalerweise Medikamente hassen, tolerieren Sub-Qs, weil sie sich dadurch so viel besser fühlen. Ich schlage vor, es zumindest ein paar Wochen lang zu versuchen.

  1. Viele Katzen wirken glücklicher (sie sind aktiver und wacher und mit besserem Appetit) nach subkutanen Infusionen. Einige jedoch sind danach für ungefähr eine Stunde lethargisch. Das ist vermutlich nichts, worüber Sie sich beunruhigen sollten. Aber wenn es häufiger vorkommt, dann kann es sein, dass Ihre Katze die Flüssigkeitszufuhr nicht besonders gut verarbeiten kann. Ich würde daher empfehlen, dass Sie Ihren TA bitten, die Katze auf ein mögliches Herzleiden zu untersuchen oder auf einen Flüssigkeitsrückstau.


Was Sie benötigen


 

Unentbehrliches Zubehör


Diese Gegenstände brauchen Sie:

  • Infusionsbeutel

  • Die meisten Menschen nehmen eine Flüssigkeit genannt Ringerlaktatlösung (LRS), manchmal sind aber andere Lösungen besser geeignet. Unten können Sie mehr darüber lesen.

  • Spritzen

  • Damit messen Sie die Flüssigkeitsmenge ab, die Sie Ihrer Katze injizieren.

  • Nadeln (synonym „Kanülen“)

  • Sie werden benutzt, um die Flüssigkeit in Ihre Katze laufen zu lassen.

  •  Flügelkanülen

  • A winged infusion set is a tube with a needle already attached and the needle is used to inject the fluid into your cat. Some people prefer to use an extension set (these are much cheaper), in which case you also need separate needles which are attached to the end of the extension set and injected into the cat.

Optionales Zubehör


Manche Menschen finden sie hilfreich, um den Vorgang zu beschleunigen. 

  • Beruhigungs- oder Zurückhaltemethode

  • inige Katzen sind damit kooperativer. Unten finden Sie die Möglichkeiten.

  • Babynahrung oder andere Leckerchen

  • Einige Menschen verwenden sie zur Ablenkung ihrer Katzen während der Infusion, andere als Belohnung danach.


Verabreichung per Spritze


 

Vorteil der Spritzenmethode liegt in der Schnelligkeit und genauen Messbarkeit der Flüssigkeitsmenge. Bei Katzen  mit einer zusätzlichen Herzerkrankung ist das besonders wichtig, denn da müssen Sie ganz besonders vorsichtig sein. Der Hauptnachteil dieser Methode ist, dass sie bei einer zappeligen Katze für eine Einzelperson schwieriger zu verabreichen ist.

 

Einige diese Methode vorschlagende TÄ empfehlen, nur 10 ml Flüssigkeit an einer Stelle, dann wieder 10 ml an einer anderen Stelle zu infundieren – dafür müssen Sie aber jedes Mal die Katze erneut stechen. Das ist zusätzliche Arbeit für Sie und sehr viel invasiver und weniger angenehm für Ihre Katze. Wenn Ihr TA Ihnen also mehrere Stiche empfiehlt, sehen Sie sich die Bilder unten an, wie wir es gemacht haben, und fragen Sie nach dieser Methode. International Cat Care schreibt: „Generell können ungefähr 10 bis 20 ml/Kg/Körpergewicht pro Injektionsstelle injiziert werden (das sind 60 bis 100 ml bei einer durchschnittlich großen Katze).“ Daher ist es kein Problem, bei einer 4,5 kg schweren Katze 100 ml einmalig an einer Stelle zu injizieren.

 

Wenn Sie lernen möchten, wie Sie Flüssigkeiten per Infusionsset verabreichen können, gehen Sie bitte zur Seite Wie man subkutane Infusionen verabreicht: per Infusionsset.

Unten zeigen wir Ihnen, wie wir Thomas seine Infusionen gaben. Wie Sie sehen, auch wenn es nun nicht gerade der Höhepunkt seines Tages war, stresste es ihn auch sicherlich nicht in irgendeiner Art und Weise. Einige CNE-Katzen mögen die Infusion sogar so gern, dass sie von selber kommen und ihre Menschen daran erinnern, sobald die sich mit der Gabe etwas verspäten!

 


The Syringe Method


Das ist eine dünne Nadel, mit der man Flüssigkeiten aufzieht: Wir nahmen eine Terumo Größe 21. 

 

 

 

 

 

 

Das ist eine Spritze: Wir benutzten immer 20 ml Spritzen, da wir sie ursprünglich von unserer TÄ erhalten und uns daran gewöhnt hatten. Sie ziehen vielleicht größere vor, besonders, wenn Sie die Flüssigkeit alleine geben. Je größer jedoch die Spritze, umso schwerer ist es, sie durchzudrücken. Thomas bekam bei jeder Sitzung 100 ml Flüssigkeit, wir brauchten also jedes Mal fünf Spritzen.

 

 

 

Verbinden Sie das der Nadel entgegengesetzte Ende mit dem Ende der Spritze.

 

 

 

 

 

Entfernen Sie die Schutzkappe von der Terumo-Nadel, sie liegt jetzt blank.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nehmen Sie die Flüssigkeitsflasche, suchen Sie den (blau) markierten Eingang und versenken Sie die Nadel in dem klaren Plastik so weit es geht (Sie werden nur leicht drücken müssen).

 

 

 

 

 

 

 

Halten Sie die Flasche aufrecht und ziehen Sie sanft am anderen Ende der Spritze, dabei zieht sich die Flüssigkeit langsam in die Spritze. Versuchen Sie möglichst, keine Luft mit aufzuziehen. Wenn Sie die Flasche aufrecht halten, verringern Sie diese Möglichkeit.

 

 

 

 

 

Ist die Spritze voll, entfernen Sie die Nadel und legen die Spritze beiseite auf ein sauberes Tuch. Achten Sie darauf, dass das Ende, wo die Nadel angeschlossen war, nicht das Tuch berührt.

 

 

 

Füllen Sie so alle weiteren Spritzen (es ist in Ordnung, wenn Sie dabei immer die gleiche Terumonadel benutzen), bis Sie alle Spritzen haben, die Sie benötigen.

 

 

 

 

 

 

Legen Sie alle Spritzen leicht erreichbar auf ein sauberes Tuch und nehmen Sie Ihre Katze auf den Schoß. Legen Sie die Infusionsflasche beiseite, bis Sie wieder im Kühlschrank oder wo immer Sie sie aufbewahren, verstauen können. Das Ventil an der Flasche öffnet sich nur nach einer Seite. Sie brauchen sich also keine Sorgen darüber machen, dass die Flüssigkeit herausläuft oder –leckt.

 

 

Als nächstes nehmen Sie nun eine andere Nadel: Das ist eine Schmetterlingsnadel (auch unter dem Namen geflügeltes Infusionsset oder  Flügelkanülen bekannt), an der ein enger, kurzer Schlauch befestigt ist. Wir nahmen Größe Nr. 23, eine sehr feine Nadel. Schmetterlingskanülen sind teurer als normale Nadeln. Vielleicht ziehen Sie daher eine normale Nadel mit einem Verlängerungsset vor.

 

Befestigen Sie das Ende der Schmetterlingsnadel am Ende einer der Spritzen und entfernen Sie die Schutzkappe von der Schmetterlingsnadel. Drücken Sie langsam auf den Spritzenkolben, bis die Flüssigkeit anfängt zu fließen, und die Luft aus der Nadel entweicht.

 

 

Legen Sie Ihre Katze bequem auf Ihre Knie. Drücken Sie die Haut Ihrer Katze etwas zusammen und in die Höhe, und formen Sie so ein Zelt oder eine Tasche. Es ist nicht nötig, die Haut vorher mit Alkohol abzutupfen. Die Critical Care DVM erklärt: „„Es ist unnötig, die Haut vor dem Einstechen der Nadel zu „sterilisieren“. Denn tatsächlich wird die Haut nicht sterilisiert, wenn Sie sie mit etwas Alkohol abwischen, aber der Geruch und das Gefühl von Alkohol wird ihr Tier stören.“

 

 

Ziehen Sie die Haut Ihrer Katze hoch, formen Sie ein Zelt oder einen Beutel. Halten Sie die Nadel so, dass das untere Ende länger ist - von der Seite sieht die Nadel so: ______\ oder so /____ aus. Halten Sie die Nadel parallel zum Rücken Ihrer Katze und führen Sie sie vorsichtig in das von Ihnen geformte Hautzelt ein.

 

 

 

 

 

Es kann hilfreich sein, wenn sie die Nadel nicht nur zum Hautzelt bringen, sondern gleichzeitig mit der Haut der Nadel entgegenkommen. Stellen Sie sicher, dass Sie die Nadel nicht am anderen Ende wieder durch das Zelt durchstechen – die Flüssigkeit läuft sonst auf der anderen Seite wieder hinaus.

 

 

 

 

 

Halten Sie Ihre Katze mit einer Hand, und drücken Sie mit der anderen stetig auf die Spritze. Während Sie auf die Spritze drücken, wird ein kleiner Widerstand spürbar sein. Geht es zu leicht, besteht die Gefahr, dass die Nadel am anderen Ende des Zeltes heraussteht.

 

 

 

 

 

Vielleicht zuckt Ihre Katze leicht zusammen, wenn die Flüssigkeit anfängt, in sie hineinzulaufen - das kann passieren, wenn die Flüssigkeit zu warm oder zu kalt ist. Auch die Empfindung kann anfangs ein kleiner Schock sein. Thomas zuckte nie beim Einführen der Nadel, aber manchmal beim ersten Drücken auf die Spritze. Wie Sie sehen, fand er die Infusionen nicht stressig.

 

 

 

 

Drücken Sie gleichmäßig den gesamten Flüssigkeitsinhalt der Spritze in Ihre Katze. Falls sich etwas Luft am Ende der Spritze befindet, hören Sie auf zu drücken, bevor Sie die Luftblase erreichen, damit Sie sie nicht Ihrer Katze injizieren.

 

 

 

 

Sind Sie fertig, ziehen Sie die Nadel heraus, und drücken oder massieren die Einstichstelle ca. eine Minute - das verringert die Möglichkeit, dass wieder etwas Flüssigkeit austritt. Gelegentlich fließt beim Herausziehen der Nadel ein wenig Blut. Das bedeutet meistens nur, dass Sie ein kleines Blutgefäß getroffen haben und ist normalerweise kein Grund zur Sorge.

 

 

 

 

Stellen Sie die Infusionsflasche in den Kühlschrank oder wo Sie sie bis zur nächsten Sitzung aufbewahren zurück. Geben Sie die Spritzen zurück in ihre Behälter – es ist kein Problem, sie wieder zu benutzen. Stecken Sie die Schutzhüllen zurück auf die Nadeln, aber benutzen Sie die nicht nochmal. Seien Sie vorsichtig bei der Entsorgung der Nadeln, es handelt sich um medizinischen Abfall. Das sicherste ist es, sie abseits von Kindern und Tieren aufzubewahren und Ihren TA zu bitten, sie für Sie zu entsorgen.

 

 

 

Lesen Sie bitte auch das Kapitel mit den Tipps, wie man subkutane Infusionen verabreicht und über mögliche Bedenken, die während dieses Vorgangs aufkommen könnten.

 

 

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Diese Seite zuletzt überarbeitet: 22. Juli 2016

Links auf dieser Seite zuletzt überprüft: 22. Juli 2016

 

   

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Ich habe mich sehr bemüht sicherzustellen, dass alle Informationen auf dieser Website richtig sind. Aber ich bin KEIN Tierarzt, nur eine ganz normale Person, die mit drei ihrer Katzen chronische Nierenerkrankungen durchlebt hat.

Diese Website dient nur Informationszwecken und nicht dazu, Diagnosen zu erstellen oder eine Katze zu behandeln. Bevor Sie irgendeine der hier beschriebenen Behandlungsmaßnahmen ausprobieren, MÜSSEN Sie einen Tierarzt aufsuchen und sich professionellen Rat für die richtige Behandlung Ihrer Katze holen und ihre individuellen Anforderungen. Sie sollten auch keine der hier beschriebenen Behandlungsarten ohne Kenntnis und Zustimmung Ihres TA einsetzen.

 

Wenn Ihre Katze Schmerzen zu haben scheint, oder es ihr nicht gut geht, dann verschwenden Sie bitte keine Zeit im Internet, sondern suchen Sie sofort Ihren TA auf.

 

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