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Was sind subkutane Infusionen?
„Subkutan" bedeutet „unter die Haut". Subkutane Infusionen (in den USA
auch sub-Qs, in GB sub-cuts genannt) sind eine Methode, den
Flüssigkeitshaushalt der Katze auszugleichen, indem man sorgfältig
Flüssigkeit unter die Haut spritzt. Die Flüssigkeit wird mit einer Nadel direkt unter die Haut gespritzt statt sie über einen langsamen Tropf in
die Vene laufen zu lassen wie bei den
intravenösen Infusionen. Die Verabreichung subkutaner Infusionen dauert ungefähr fünf Minuten und ist
auch für einen eingewiesenen Laien ganz einfach durchführbar. Der Körper
der Katze saugt die Flüssigkeit dann ganz langsam auf, das hilft ihr, den
Feuchtigkeitsspiegel aufrecht zu erhalten.
Die dabei eingesetzten Flüssigkeiten sind Speziallösungen mit dem
passenden Gehalt an Elektrolyten (Salzen). Es gibt verschiedene Arten von
Flüssigkeiten (siehe Kapitel
Flüssigkeitstherapie).
Ihr TA wird die für Ihre Katze geeignetste auswählen.
Warum werden subkutane Infusionen eingesetzt?
Durch ihre Urinkonzentrationsfähigkeit, ist die Katze ein
ungewöhnliches Tier, ein wenig vergleichbar mit einem Kamel. Es wird
angenommen, dass das auf ihr afrikanisches Wüstenerbe zurückzuführen ist.
CNI-Katzen verlieren diese Fähigkeit jedoch nach und nach, sie produzieren
dann nur noch sehr verdünnten Urin. Die Farbe ist blasser, er riecht
weniger, und sie setzen häufig große Mengen davon ab.
Dieser vermehrte Urinabsatz führt dazu, dass die Katze mehr und mehr
trinkt, um nicht auszutrocknen. Und über einen gewissen Zeitraum gelingt
es ihr auch, eine Art von Balance zu halten. Irgendwann jedoch ist es ihr
nicht mehr möglich, ausreichend zu trinken, um den großen Verlust durch
das häufige Urinieren auszugleichen. Eine Austrocknung (damit ist nicht
nur ein Verlust von Körperflüssigkeiten gemeint, sondern auch von
Elektrolyten, die wichtig sind für Körperfunktionen) tritt auf. Manchmal
ist sie so gravierend, dass die Katze einen
Zusammenbruch erleidet (d.h., sie ist
dann so stark ausgetrocknet, dass sie intravenöse Infusionen beim Tierarzt
braucht), wie das bei Thomas der Fall war.
Auch wenn Ihre Katze keine solche Krise durchleiden muss, die ständige
leichte Dehydrierung, die die CNI mit sich bringt, kann schwächen und
unangenehm sein. Außerdem steigt dadurch die Menge der Giftstoffe im Blut
an, die Durchblutung der Nieren
verringert sich, und der
Zustand der Nieren verschlechtert sich noch schneller. Menschliche CNI
Patienten haben den Zustand der Dehydrierung und die damit verbundenen
hohen Blutgiftwerte als vergleichbar mit einem heftigen Alkoholkater
beschrieben. Es ist also der Sinn und Zweck von Sub-Qs, Ihre Katze gut
hydriert zu halten (was bis zu einem gewissen Ausmaß auch die Blutgifte
reduzieren soll) und damit zu versuchen, die Nierenfunktion zu erhalten.
Außerdem verbessert es das Wohlbefinden der Katze, indem es ihr dieses
Gefühl des Katzenjammers nimmt.
Wann werden
subkutane Flüssigkeiten verabreicht?
Obwohl subkutane Infusionen für Katzen, die sie benötigen, von großem
Nutzen sind, benötigen sie nicht alle CNI-Katzen sofort. Wie oben erwähnt,
ist der Sinn und Zweck von Infusionen, die Katze so ausreichend hydriert
zu halten, dass keine Austrocknung auftritt. Katzen im Frühstadium einer
CNI sind jedoch noch in der Lage, ausreichend zu trinken, um damit den
vermehrten Urinabsatz auszugleichen. Sie trocknen daher auch ohne
Infusionen nicht aus.
Die Verarbeitung der Infusionen lädt den Nieren zusätzliche Arbeit auf,
außerdem können dadurch bestimmte Nährstoffe ausgespült werden, der
Kaliumspiegel abfallen und der Natriumspiegel ansteigen. In
Staged management of chronic kidney disease in
dogs and cats
(2009), einem Vortrag auf dem 34. World Small Animal Veterinary
Association World Congress, stellt Dr. David Polzin fest: „Seit kurzem
erscheint es, dass eine übermäßige Natriumaufnahme die Nieren
schädigt. Daher sollte die Verabreichung von Natrium über einen längeren
Zeitraum sorgfältig überdacht werden." Erhöhte Natriumspiegel sind ein
Risikofaktor für hohen Blutdruck.
Eine zu große Menge oder zu frühe Verabreichung kann auch das Risiko
einer
Überhydratation ansteigen lassen. Dies
ist ein besonderes Risiko für Katzen mit
Herzproblemen.
Aus diesem Grund ist es das Beste, erst dann mit den Infusionen zu
beginnen, wenn die Vorteile die Nachteile überwiegen, d.h., wenn eine
Katze ohne sie austrocknen würde.
Dr. Katherine James vom Veterinary Information Network glaubt, dass dies
ungefähr der Fall ist und die meisten CNI-Katzen davon profitieren, wenn
die Kreatininwerte ständig über 300 bis 350 (US: 3,5 bis 4) liegen. Das
entspricht dem oberen Ende von Stadium 3 des
IRIS staging system.
Wenn Ihr TA meint, dass Ihre Katze noch nicht so weit fortgeschritten ist,
und Ihre Katze auch nicht
ausgetrocknet zu sein scheint, dann
ist es sicherer, wenn Sie zu diesem Zeitpunkt noch keine subkutanen
Infusionen verabreichen.
Es gibt jedoch Ausnahmen: Einige wenige Katzen mit Kreatininspiegeln
unter 300 (US: 3,5) können bereits dauerhaft Infusionen benötigen. Das
trifft insbesondere auf Katzen zu, deren Kreatininwert zwar unter 300 (US:
3,5) liegt, die aber vorher - meistens zum Zeitpunkt der Diagnosestellung
- höhere Spiegel hatten. Hat Ihre Katze z.B. einen Kreatininwert von 550
(US: 6,0) bei der Diagnosestellung, der nun aber langsam bis auf 300 (US:
3,5) abfällt, dann wird sie vermutlich weiterhin von regelmäßigen
subkutanen Infusionen profitieren. Katzen mit einer Pankreatitis neigen
besonders zu Austrocknung und benötigen bereits subkutane Infusionen, wenn
ihr Kreatininspiegel niedriger als 300 (US: 3,5) ist.
Immer dann, wenn mehr Flüssigkeit verloren geht als wieder aufgenommen
wird, sind vorübergehend Infusionen nötig. Deswegen wenn eine CNI-Katze sich
unwohl fühlt aufgrund von Erbrechen oder Durchfall, die eine Austrocknung
verursachen, oder wenn sie aufhört zu Essen oder zu Trinken, profitiert
sie von einer einmaligen subkutanen Infusion. Meine TÄ gab meiner
nicht-CNI-Katze aus diesem Grund Infusionen, als sie unter schwerem
Erbrechen und Durchfall litt.
Wieviel sollte man geben? Die Flüssigkeitsmenge
Das müssen Sie mit Ihrem TA besprechen, um die richtige Entscheidung
für Ihre Katze treffen zu können. Beachten Sie, dass die Empfehlungen
bezüglich der Flüssigkeitsmenge, die eine Katze täglich benötigt, sich
meistens auf den Gesamtbedarf beziehen. Katzen decken das meiste ihres
täglichen Flüssigkeitsbedarfs durch ihr Futter und Wasser (die meisten
Dosenfuttersorten enthalten um die 80 Prozent Wasser). Daher meint Dr.
Katherine James vom Veterinary Information Network, dass Katzen im
Allgemeinen nicht mehr als 100 ml an subkutanen Infusionen täglich
benötigen. Es gibt jedoch Ausnahmen, z.B. wenn die Katze besonders groß
oder besonders klein ist.
In
Staged management of chronic kidney disease in dogs
and cats
(2009), einem Vortrag auf dem 34. World Small Animal Veterinary
Association World Congress, sagt Dr. David Polzin: „Bei
Patienten mit Anzeichen einer ständigen chronischen oder wieder
auftretenden Austrocknung, muss eine andauernde lange Infusionstherapie in
Betracht gezogen werden. Normalerweise wird eine ausgewogene
Elektrolytlösung (z.B. Ringerlaktat) täglich bis hin zu jedem dritten Tag
– je nach Bedarf - subkutan appliziert. Die verabreichte Menge hängt von
der Größe des Patienten ab. Eine normal große Katze benötigt ungefähr 75
bis 100 ml pro Verabreichung."
Basierend auf meiner
langjährigen Erfahrung benötigt eine durchschnittliche Katze von acht bis
zehn Pfund ungefähr 100 ml täglich. Bei größeren Katze können 125 ml oder
sogar 150 ml erforderlich sein. Kleinere Katzen hingegen benötigen
kleinere Mengen, ungefähr 50 bis 75 ml täglich. Seien Sie vorsichtig bei
Katzen mit
Herzerkrankungen,
denn sie können Probleme mit der Verarbeitung der Flüssigkeit haben und
daher nur kleinere Mengen brauchen, dafür vielleicht aber öfter, zum
Beispiel zwei Mal täglich 50 ml anstatt ein Mal täglich 100 ml. Das
Colorado State University
College of Veterinary Medicine
schreibt dazu „pro Injektionsseite sollten nicht mehr als fünf bis zehn ml
pro Pfund Körpergewicht verabreicht werden". Daher ist es kein Problem,
einer zehn Pfund schweren Katze 100 ml an einer Stelle zu verabreichen.
Da Katzen sich in ihren individuellen Bedürfnissen unterscheiden,
sollten Sie mit Ihrem TA absprechen, wie viel Sie Ihrer Katze geben.
Fangen Sie langsam an und streben Sie die niedrigste Menge an, die
ausreicht, um Ihre Katze ausreichend hydriert zu halten. Wenn Sie in einem
heißen, feuchten Klima ohne Klimaanlage leben, dann wird Ihre Katze
vielleicht mehr
benötigen als eine Katze in einer kühleren Gegend. Wenn Ihre Katze viel
erbricht oder Durchfall hat und nicht frisst, kann vorübergehend eine
größere Flüssigkeitsmenge nötig sein, um den daraus resultierenden
Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen.
Ich vermute, dass Katzen, die schwere Zusammenbrüche erlitten haben,
möglicherweise mehr Flüssigkeiten benötigen als Katzen, die bereits
frühzeitig diagnostiziert wurden, und deren CNI langsam voranschreitet.
Thomas war kein großer Kater, aber trotzdem benötigte er anfangs täglich
300 ml nach seinem Zusammenbruch. Selbst als sich sein Kreatininspiegel
bei 316 (US: 3,5) stabilisiert hatte, benötigte er weiterhin täglich 200
ml, aufgeteilt in zwei Sitzungen, um seinen Flüssigkeitsspiegel aufrecht
zu erhalten.
Die Schlüsselworte im vorigen Satz sind „um seinen Flüssigkeitsspiegel
aufrecht zu erhalten". Wenn sich die Blutwerte Ihrer Katze verschlechtern,
dann bedeutet das nicht automatisch,
dass die Flüssigkeitsmenge erhöht werden sollte. Mehr zu verabreichen als
benötigt wird, um den Hydratationsstatus zu erhalten, bedeutet Anstrengung
für die Nieren (siehe Wann
werden subkutane Infusionen verabreicht?).
Dadurch kann sich eine Katze unwohl fühlen, abgesehen davon, dass es auch
mehr kostet.
Um entscheiden zu können, wie viel Flüssigkeit Sie verabreichen sollen,
müssen Sie bei Ihrer Katze genau auf Anzeichen von
Austrocknung achten und überprüfen,
dass die Flüssigkeit auch richtig absorbiert wird. Eine
Beule ist normal. Für
gewöhnlich dauert es sechs bis acht Stunden, bis die Flüssigkeit
vollständig absorbiert ist. Bei einigen Katzen dauert es sogar noch länger.
Viele Menschen haben herausgefunden, dass die Überwachung des
Flüssigkeitsbedarfs Ihrer Katze am einfachsten durch Wiegen herausgefunden
werden kann. Wenn Sie Ihre Katze regelmäßig wiegen und ihr Gewicht abfällt,
dann kann das auf eine Austrocknung hinweisen. Steigt das Gewicht Ihrer
Katze dagegen, dann kann das bedeuten, dass sich im Körper Flüssigkeit
ansammelt und aufstaut. Dann besteht die Gefahr einer Überhydrierung.
Coco's Page bietet
weitere Informationen an, wie man das macht. Im Kapitel
Behandlungsmöglichkeiten finden Sie
Informationen zu Waagen.
Wenn Sie Ihrer Katze die richtige Menge an subkutanen Infusionen
verabreichen, dann wird sie auch nicht mehr diese enormen Mengen an Wasser
trinken.
Wenn sich die Blutwerte Ihrer Katze verbessern, oder es sieht so aus,
als würde sie die Flüssigkeit nicht mehr ausreichend absorbieren, dann ist
es möglich, dass sie weniger oder gar keine Infusionen mehr benötigt.
Fragen Sie Ihren TA, ob Sie die Menge reduzieren oder sogar ganz aufhören
sollen. Das sollte aber langsam gemacht werden, damit die kranken Nieren
der Katze Zeit haben, sich daran anzupassen. Das Gleiche trifft zu, wenn
Ihr TA Infusionen für eine Katze mit niedrigen Blutwerten verordnet hat.
Fragen Sie, ob Sie mit den Infusionen wieder aufhören können, um zu
sehen, wie es Ihrer Katze damit geht. Machen Sie es aber auf jeden Fall
langsam.
Wenn
Ihr TA große Mengen an Infusionsflüssigkeit empfiehltInfusionen sind keine nebens ächliche Behandlungsmethode, und mehr ist
nicht immer besser. Die Verabreichung zu großer Flüssigkeitsmengen kann
gefährlich sein. Leider musste ich feststellen, dass einige
TÄ zu hohe
Flüssigkeitsmengen empfehlen. In den meisten Fällen ist das unnötig, und
in einigen Fällen sogar riskant: Es erhöht die Natriumbelastung der Nieren,
das wiederum kann zur Entwicklung von Bluthochdruck führen und im
schlimmsten Fall eine Überhydrierung verursachen. Manche
TÄ behaupten,
dass es unmöglich ist, eine Katze mit subkutanen Infusionen zu
überhydrieren. Aber wenn Sie einer zehn Pfund schweren Katze 300 ml
Infusionen täglich verabreichen, dann entspricht das der Menge, als würden
Sie einem 150 Pfund schweren Menschen 4,5 Liter täglich verabreichen. Das
liegt weit über der Menge, die die meisten Menschen (und Katzen)
verarbeiten können. Ich habe von einer Reihe von Menschen gehört, die es
auf die harte Weise lernen mussten, was die Risiken einer
Überhydrierung
bedeuten. Einige dieser Katzen starben traurigerweise als Folge davon. In einem
früheren Bericht aus 2006,
Renal disease,
schreibt Dr. Polzin: "Eine andauernde subkutane Infusionstherapie kann zu
einer Flüssigkeitsüberladung bei
einigen Patienten führen, insbesondere,
wenn das hier empfohlene Flüssigkeitsvolumen stark
überschritten wird. Wir
haben einige Katzen vorgestellt bekommen, die große Mengen an
Infusionsflüssigkeit bekamen (200 bis 400 ml/Tag) mit schwerer Atemnot
aufgrund von Pleuraergüssen. Dieser Umstand kann vermieden werden, wenn
die verabreichte Menge an Flüssigkeit reduziert wird.“
Reagieren Sie deshalb nicht panisch, aber behalten Sie ein Auge auf
Ihrer Katze, wenn sie subkutane Infusionen bekommt, und achten Sie auf die
Warnzeichen einer
Überhydrierung.
Colorado
State University
erklärt kurz die Flüssigkeitstherapie, und
wie man eine Dehydrierung einschätzt.
Coco's
Page informiert über die Berechnung der nötigen
Flüssigkeitsmenge. VerŠndern Sie jedoch die Menge nicht ohne das Wissen
und die Zustimmung Ihres Tierarztes.
Wie oft sollte man sie geben? Häufigkeit
von InfusionenDies h ängt wiederum sehr stark von den individuellen Bedürfnissen Ihrer
Katze ab. Die Mehrheit der Katzen bekommt täglich subkutane Infusionen.
Einige Katzen brauchen nur zwei- bis dreimal wöchentlich
Infusionen, während ein kleiner Prozentsatz – so wie Thomas – täglich zwei
Infusionen benötigt, da sie sehr schnell austrocknen (diese Katzen hatten
oft einen schweren Zusammenbruch zum Zeitpunkt der Diagnose). Diskutieren
Sie die speziellen Bedürfnisse Ihrer Katze mit Ihrem Tierarzt, und
arbeiten Sie auf einen konsequenten, häufigen und regelmäßigen Ausgleich
hin.
Normalerweise ist es besser, häufiger kleinere Mengen zu geben, z. B.
100ml täglich statt 200ml jeden zweiten Tag. Wenn Sie darüber nachdenken,
werden Sie feststellen, dass das Sinn macht. Wenn Sie sich vornehmen, acht
Gläser Wasser pro Tag zu trinken, ist es besser, wenn Sie täglich acht
Gläser trinken anstatt 16 an einem Tag und am nächsten Tag gar keines.
Das gleiche Prinzip trifft auf subkutane Infusionen zu.
Was ich
überhaupt nicht verstehen kann ist, warum manche TÄ einmal
wöchentlich eine Infusion empfehlen. Es ist zu selten, um tatsächlich
einen Unterschied bewirken zu können. Es kann jedoch hilfreich sein,
einer Katze eine einmalige Infusion zu verabreichen, die ausgetrocknet ist
aufgrund von Erbrechen oder Durchfall, oder wenn eine Hitzewelle bei Ihnen
herrscht, und Sie keine Klimaanlage haben.
Wird meine Katze für
immer subkutane Infusionen benötigen?
Wenn Sie mit den Infusionen zum richtigen Zeitpunkt anfangen, d.h. erst
dann, wenn sie notwendig sind, um Ihrer Katze vor einer Austrocknung zu
bewahren (das ist bei den meisten Katzen der Fall, wenn ihr Kreatininwert
st ändig
über
300 bis 350 (US: 3,5 bis 4) liegt, dann wird Ihre Katze sie von da an wohl
immer benötigen.
Es gibt jedoch immer auch Ausnahmen. Einige Katzen brauchen Infusionen nur,
um ihnen
über
eine Krise hinwegzuhelfen, insbesondere z.B., wenn sie noch jung sind,
oder wenn ihre Blutwerte normalerweise noch ziemlich gut sind.
If you do ever try to decrease or stop sub-Qs, it is very important to do this
slowly, because CRF kidneys cannot adjust to changes as easily as healthy
kidneys.
Wie
verabreicht man subkutane Infusionen?
Es gibt haupts ächlich zwei Möglichkeiten, um Infusionen zu
verabreichen. Entweder durch ein Infusionsset oder per Spritze. Die
meisten Menschen in den USA setzen die Infusionsset-Methode ein. Menschen in
GB (wo es sehr unüblich ist) bekommen normalerweise die Spritzenmethode
angeboten. FŸr Menschen mit einer Spritzenphobie gibt es die Möglichkeit
eines implantierten Katheters.
Die Infusionsset-MethodeDie Infusionsset-Methode
ähnelt dem intravenösen Tropf in gewisser
Weise, außer dass Sie hier die Flüssigkeit unter die Haut tropfen lassen
statt in die Vene. So verabreichen Sie außerdem eine
kleinere Menge viel
schneller. Sie benötigen Infusionsflüssigkeit, Nadeln und Infusionsset (IV
Set). Sie verbinden durch das Infusionsset den Flüssigkeitsbeutel mit der
Nadel, die dann unter die Haut geschoben wird. Der Beutel wird hoch
aufgehängt, so dass die Schwerkraft die Flüssigkeit durch das Infusionsset
in die Nadel und durch sie in die Katze flie§en lässt.
Es gibt Links zu Videos, wo Ihnen gezeigt wird, wie diese Methode
funktioniert und Fotos, die Thomas Freundin, Purr Box, als Vorzeigemodell
zeigen im Kapitel
Wie man Infusionen
per Infusionsset verabreicht.
Hier
finden Sie weitere Tipps,
wie Sie sich vorbereiten können und subkutane Infusionen verabreichen.
Spritzenmethode
Mit dieser Methode wird ebenfalls Flüssigkeit unter die Haut gespritzt.
Aber anstatt eines Infusionssets (ein Schlauch, der die Flüssigkeit vom
Beutel zur Nadel leitet) wird die Flüssigkeit aus dem Beutel per Spritze
entnommen, dann wird die Nadel angeschraubt und unter die Haut geschoben.
Dann drücken Sie sanft auf die Spritze, damit die Flüssigkeit in die Katze
läuft. Diese Methode erleichtert es Ihnen, die genaue Flüssigkeitsmenge zu
bestimmen, die Sie verabreichen, und normalerweise ist sie auch viel
schneller. Wenn Sie diese Methode einsetzen, dann benötigen Sie
Infusionsflüssigkeit, Nadeln und Spritzen.
Hier sind Links zu Videos, die diese Methode zeigen und Fotos von
Thomas, der im Kapitel
Wie man subkutane Infusionen
verabreicht: Die Spritzenmethode als Model diente.
Weitere Tipps, wie Sie sich vorbereiten und subkutane Infusionen
verabreichen können, finden Sie
hier.
Wie schaffe ich es,
mich zu überwinden?Wenn Sie wie ich eine Nadelphobie haben, dann macht sie vermutlich
schon der bloße Gedanken daran krank. Und doch stach ich zweimal täglich
über fast acht Monate eine Nadel in Thomas. Ich verspreche Ihnen, es wird
leichter. Ich hatte einen Horror davor in den ersten Tagen, viel mehr als
Thomas. Aber bald wurde es einfach ein Teil unseres täglichen Lebens,
genau wie das Zähne putzen. Wir hatten uns daran gewöhnt, er hatte sich
daran gewöhnt – und es dauerte täglich nur zehn Minuten, um ihm seine
Medikamente zu geben und seine Infusionen.
Denken Sie daran: Sie tun das, um Ihrer Katze zu helfen.
Cornell University College of Veterinary Medicine
zeigt ein
Video von einer Katze, die sub-Qs bekommt, und was das alles beinhaltet.
Dort wird gesagt: "Das könnte DIE wichtigste Sache sein, die Sie für Ihre
Katze zu Hause tun können, um ihr zu helfen.“ Wenn Infusionen nötig sind,
dann können sie einen erstaunlichen Unterschied für das Wohlbefinden Ihrer
Katze bedeuten. Es ist wie das Wässern einer Pflanze bei Trockenheit und
dabei zuzusehen, wie sie wieder aufblüht. Wenn Sie einmal den Unterschied
gesehen haben, den diese Infusionen ausmachen, dann werden Sie die Kraft
dafür von irgendwoher aufbringen können. Während der letzten zwölf Jahre
habe ich buchstäblich von Tausenden von Menschen gehört, die ihren Katzen
zu Hause regelmäßig Infusionen
verabreichten. Und ich erinnere mich nur an eine einzige Person, die
unfähig war, ihre Nadelphobie zu
überwinden. Sie hat noch nicht mal
versucht, eine subkutane Infusion zu verabreichen. Lesen Sie Sandis
Geschichte unten,
überprüfen Sie die dort gegebenen Tipps, atmen Sie tief
durch, und fangen Sie an.
Coco's
page
gibt Tipps und Ratschläge zur emotionalen
Seite der Anwendung von Sub-Qs.
Elisa and Samantha's page
beschreibt Elises Weg, wie sie Samantha die
Flüssigkeit verabreicht.
Einige Menschen lehnen die Idee, selber subkutane Infusionen zu
verabreichen ab, weil ihre TÄ ihnen eine aberwitzig hohe Summe für das
Zubehör berechnen. Der höchste Preis, der mir jemals genannt wurde, waren US$48 für einen Beutel mit Infusionsflüssigkeit! Das ist eine wirkliche
Unverschämtheit wenn man bedenkt, dass die Menschen in den USA und Kanada
das Zubehör sehr billig einkaufen können. Dort zahlt man nur US$16 bis 40 für einen ganzen Karton mit zwölf Infusionsbeuteln! Im Kapitel
Wo Sie das Zubehör günstig
bekommen können erhalten Sie Tipps, wo
Sie die Beutel und anderes Zubehör zu vernünftigen Preisen in D/A/CH
kaufen können.
Sandi und Maz – Lernen wie man sich überwinden kann, Infusionen zu
geben
Hier beschreibt Sandi, wie sie ihre Nadelphobie überwand und Maz
erfolgreich infundierte, bevor sie ihn im Oktober 2007 gehen lassen musste.
„Ich weiß, dass einige von Ihnen wirklich sehr nervös/angespannt sind
bei der Vorstellung, selbst Infusionen zu verabreichen. Daher dachte ich,
meine Geschichte ist vielleicht hilfreich.
Zuerst muss ich betonen, dass ich die größte Nadelphobikerin der Welt
bin (fragen Sie nicht wie es ist, wenn mir Blut abgenommen werden soll!).
Als bei Maz im letzten Oktober CNI diagnostiziert wurde, und ich erfuhr,
dass er subkutane Infusionen benötigt, heulte ich einen Tag lang nur wegen
meiner Angst, ihn infundieren zu müssen, und auch weil ich Angst davor
hatte, Maz zu verlieren. Glücklicherweise sah eine TA-Helferin meine
Tränen und stimmte zu, dreimal die Woche zu mir nach Hause zu kommen, um
sie ihm zu geben (ich zahlte ihr US$45 incl. Material).
Das ging so über sechs Monate. Während dieser Zeit war ich es, die Maz
einfing wenn sie kam (er versuchte sich immer zu verstecken) und die ihn
sanft streichelte, während er die Infusion bekam. Ich gewöhnte mich daran
zuzusehen, wie die Nadel unter die Haut gleitet. Und durch Tanyas Support Gruppe lernte ich eine enorme Menge
darüber, wie man den Vorgang angenehm gestalten kann (aufwärmen etc.). Die
Helferin erklärte mir, dass ich mittlerweile genauso viel über die
Verabreichung von Infusionen wüsste wie sie, aber ich wehrte mich, indem
ich sagte, ich könne meinen kleinen Jungen einfach nicht stechen. Im April
trat sie dann eine neue Arbeitsstelle an, und keine der anderen
Helferinnen wollte kommen. Jetzt hing WIRKLICH ALLES AN MIR! Ich war vor
Angst wie gelähmt, aber mit Hilfe der TA-Helferin tat ich dann einfach was
ich tun musste. Ich lernte, dass das Aufwärmen der Infusionsflüssigkeit
einen großen Unterschied macht, und wenn ich Maz einige Leckerlis gebe,
dann vergisst er – bis auf den ersten Einstich – die Infusionen und genießt nur noch die
Leckerlis (etwas Fancy Feast) und eine Menge an Liebe. Heute kommt es
sogar vor, dass er dabei manchmal schnurrt!
Ich muss zugeben, ich mag es immer noch nicht ihn zu stechen (Ich
brauche ein bis zwei Minuten, bis ich mich überwinden kann). Dann sage ich
ihm ganz sanft, dass er jetzt seine Behandlung bekommt, nehme ihn mit ins
Bad, wo sein Lieblingshandtuch und die Leckerlis ihn bereits erwarten, und
dann geht es los!
Also glauben Sie mir bitte, wenn ich Ihnen sage, dass es nicht so
schlimm ist wie es scheint. Lesen Sie die Antworten in
Tanya's Feline CRF Support Group und
die Informationen auf Helens Website, und Sie werden feststellen, dass es
innerhalb kürzester Zeit Ihnen und Ihrer Mieze gut damit gehen wird!
Ich hoffe, das hilft!"
Giftube, Endo-Sof-Katheter oder Skin Button
Wenn Sie es wirklich nicht ertragen können, subkutane Infusionen zu
verabreichen, oder wenn Ihre Katze sich tatsächlich vehement dagegen wehrt,
dann ziehen Sie vielleicht einen implantierten Zugang vor. Diese Produkte
werden der Katze in Narkose unter die Haut implantiert. Dort wird dann die
Flüssigkeit einfach hineingegossen (selbstverständlich dürfen Sie nicht
zuviel geben).
Der in den USA am häufigsten eingesetzte Zugang ist die Giftube. Die
Abkürzung bedeutet „Greta Implantable Fluid Tube" und ist benannt nach
einer Patientin, Greta, für die sie erfunden wurde. Die Implantation eines
solchen Katheters kostet ungefähr US$200 bis 300. Es gibt ein ähnliches
Produkt, genannt Endo-Sof-Katheter (auch bekannt unter dem Namen „Cooks
Katheter"), der überwiegend in GB und Deutschland angeboten wird.
In Europa kann es schwierig sein, Ihren TA davon zu überzeugen, dass Sie
subkutane Infusionen zu Hause verabreichen dürfen. Aber wenn Ihr TA
zustimmt, dann manchmal unter der
Voraussetzung, dass einer dieser Katheter eingesetzt wird. Das ist nicht
ideal, denn die Infektionsrate bei diesen Produkten liegt bei über zehn
Prozent. Das finde ich besorgniserregend. Außerdem ist es extrem teuer,
denn ein Infusionsbeutel kann nur für eine einzige Infusionsrunde
eingesetzt werden und muss dann weggeworfen werden (aufgrund des
Infektionsrisikos). Hinzu kommt, dass viele Katzen zwei oder mehr Katheter
jedes Jahr implantiert bekommen müssen aufgrund von Problemen mit den
eingesetzten Kathetern. Das tritt normalerweise auf, weil der Körper der
Katze den Katheter als Fremdkörper betrachtet und deshalb eine Art von
Membran um ihn herum bildet, die verhindert, dass die Flüssigkeit sanft in
den Katzenkörper fließt. Undviele
Katzen empfinden den Katheter als störend und kratzen ständig daran. Daher
müssen sie häufig einen Verband tragen oder einen kleinen Pullover, um den
Katheter nicht verschieben oder rauszureißen.
Daher empfehle ich, unbedingt die Standardmethoden einzusetzen und
diese Produkte als letztes Hilfsmittel einzusetzen. Wenn Sie sich dafür
entscheiden, stellen Sie bitte sicher, dass Ihr TA weiß, was er/sie tut.
Viele Menschen mussten feststellen, nachdem der Katheter implantiert war,
dass ihr TA nie zuvor einen implantiert hat, und ihre Katze als
Versuchskaninchen benutzt wurde. Ich persönlich ziehe es vor, das vorher
zu wissen und sicherzustellen, dass mein TA mir bei allen Problemen helfen
kann bevor sie auftreten.
Es gibt ein anderes, erst kürzlich vorgestelltes Produkt, namens „Skin
Button" (übersetzt: Hautknopf), das durch Hypodermoclysis funktioniert.
Der „Skin Button" ist ein kleiner Ring, in der Größe vergleichbar mit
einem Mantelknopf. Und wie ein Mantelknopf besteht er aus zwei Teilen.
Einer auf und einer unter der Haut. Anders als die beiden o.g. Produkte
kann er unter Lokalanästhesie eingesetzt werden statt unter Vollnarkose.
Die Haut soll um den Knopf herum wachsen und dadurch das Risiko reduzieren,
dass Bakterien eindringen können. Leider bestehen auch hier ähnliche
Risiken der Irritation wie bei der Giftube und dem Endo-Sof-Katheter, und
er kann auch leicht verstopfen. Die Kosten liegen bei ungefähr US$100
plus TA-Honorar. Außerdem ist hier eine spezielle Nadel erforderlich, die
die Kosten weiter erhöht.
Mar Vista Vet
bieten Informationen an über alle drei Methoden incl. Fotos eines Skin
Button.
Hypodermoclysis: an alternative infusion technique (2001) Sasson M
& Shvartzman P American Family Physician 64(9) pp1575-8 erklärt den Einsatz von Skin Button bei Menschen.
Practivet
–
Die Website des Giftube Herstellers.
Arnolds Veterinary Products
bietet Informationen über das Einsetzen und die Benutzung eines Endo-Sof-Katheters.
Mila International
ist die Website des Skin Button Herstellers.
Norfolk Vet
Products
– produziert ebenfalls eine Art Skin Button. Diese Seite wird momentan
überarbeitet und enthält daher nicht sehr viele Informationen.
Giftube
Support List
– ist gedacht für Menschen, die einen Katheter einsetzen oder darüber
nachdenken. Diese Seite gehört Practivet, daher wird dort ein sehr
positives Licht auf den Kathetereinsatz geworfen.
Foto eines Endo Sof-Katheters
- hier können Sie sehen,
wie es aussieht.
Wann man KEINE subkutanen Infusionen verabreichen sollteNicht immer sind Infusionen eine akzeptable Behandlungsmethode, sie
sollten auch nicht ohne Zustimmung des TA verabreicht werden. Wenn
irgendeiner der u.g. Punkte auf Ihre Katze zutrifft, dann sollten Sie
KEINE subkutanen Infusionen verabreichen:
-
Ihre Katze ist so schwer ausgetrocknet, dass Ihr TA
intravenöse Infusionen
für besser hält. Unter bestimmten Umständen sind intravenöse Infusionen
die einzig richtige Behandlungsmethode. Wenn die Blutwerte Ihrer Katze
sehr hoch sind (Kreatinin über 650, US 7), wird sie anfangs von intravenösen
Infusionen mehr profitieren, und erst wenn sie wieder zu Hause ist,
bekommt sie subkutane Infusionen wenn erforderlich.
Ihre Katze leidet an einer Herzerkrankung. Eine Infusionstherapie
ist dann immer noch möglich, aber Ihr TA muss entscheiden, ob es bei
Ihrer Katze möglich ist und die Menge und Häufigkeit bestimmen.
Ihr TA verweigert seine Zustimmung aufgrund anderer medizinischer
Indikationen.
Wenn die Flüssigkeit von der vorherigen Sitzung noch nicht
vollständig absorbiert ist.
Wenn Ihre Katze überhydriert ist. Das ist manchmal offensichtlich,
wenn sich Ihre Katze „matschig" anfühlt wie eine mit Wasser gefüllt
Plastiktüte. Manchmal geschieht das, wenn zusammen mit der
Flüssigkeit ein wenig Luft unter die Haut kommt. Das ist normalerweise
kein Problem, wenn es aber ständig passiert, dann benötigt Ihre Katze
vielleicht weniger Flüssigkeit. Andere Symptome einer Überhydratation
können plötzliche Gewichtszunahme sein, Husten und Nasenausfluss. Im
Kapitel
Symptome finden Sie mehr
Informationen dazu. Eine Überhydratation kann durch eine Herzerkrankung
verursacht werden, aber im Gegensatz zu dem, was einige TA behaupten,
kann es auch bei einer Katze mit einem völlig gesunden Herzen auftreten.
Es ist daher eine gute Idee, wenn Sie Ihre Katze regelmäßig
wiegen,
damit Ihnen eine plötzliche oder kontinuierliche Gewichtszunahme
auffällt als frühes Warnzeichen für dieses Problem.
Die Verarbeitung der zusätzlichen Flüssigkeit selbst verursacht
zusätzliche Arbeit für die Nieren, dadurch kann sich die CNI
beschleunigen. Außerdem ist es möglich, dass bestimmte Nährstoffe
ausgespült werden. Auch kann sich der Blutdruck durch noch nicht
benötigte Infusionen erhöhen. Aus diesen Gründen ist es besser, mit der
Flüssigkeitstherapie noch nicht anzufangen, solange die Vorteile
gegenüber den Nachteilen noch nicht überwiegen. Dr. Katherine James vom
Veterinary Information Network glaubt, dass die meisten CNI-Katzen von
einer subkutanen Infusionstherapie erst profitieren, wenn der
Kreatininspiegel ständig über 300 bis 350 (US: 3,5 bis 4) liegt). Wenn
Ihr TA der Meinung ist, dass die CNI Ihrer Katze noch nicht so weit
fortgeschritten ist, dann ist es wahrscheinlich sicherer, erst mal noch
keine Infusionen zu verabreichen.
Meine TÄ stimmte u.a. auch deshalb zu, dass wir infundieren, weil
Thomas dadurch nicht zu sehr gestresst wurde. Sie und Ihr TA müssen auch
die Persönlichkeit Ihrer Katze mit ins Kalkül ziehen bei der
Entscheidung, ob Sie diesen Weg gehen wollen. Aber gehen Sie nicht
gleich davon aus, dass Ihre Katze es sich nicht gefallen lassen würde.
Denn viele Katzen, die es normalerweise hassen, irgendwelche Medikamente
verabreicht zu bekommen, tolerieren subkutane Infusionen, weil sie sich
danach soviel besser fühlen. Daher schlage ich vor, dass Sie es
zumindest eine Woche lang versuchen.
Vielen Katzen geht es danach viel besser (sie sind aktiver und
wacher und haben einen besseren Appetit) nach subkutanen Infusionen.
Einige jedoch sind ungefähr eine Stunde danach etwas lethargisch. Das
ist vermutlich kein Grund zur Besorgnis. Kommt es aber oft vor, dann
kann es sein, dass Ihre Katze die Flüssigkeit nicht sehr gut verarbeitet.
In diesem Fall würde ich den TA bitten, die Katze auf eine
Herzerkrankung hin zu untersuchen oder einen eventuellen
Flüssigkeitsstau.

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